Geschichtliches vom Schwimmverein

1381 Erste Badestube vor der Wasserpforte entsteht in Zittau
1812 Badeanstalt von Knispel, am ehemaligen "Apothekenzwinger" gelegen, besuchen 1813 bereits 3827 zahlende Gäste
1848 Eröffnung eines "Moor- und Mineralwasserbades" in der Weinau
1855 Gehörte ein "Flußbad" an der Olbersdorfer Brücke den beiden Zittauer Vereinen, dem "Badeverein" und dem "Hydropathischen Gesundheitsverein"
1865 Beschluß vom Rat der Stadt und den Stadtverordneten zum Bau eines Stadtbades
1871 26. März, Grundsteinlegung für das Stadtbad
1873 5. April, Eröffnung des Stadtbades als eines der ältesten in Deutschland
1872 19. April das "Männerschwimmbad" ist eröffnet. Attraktion ist ein Schaufelrad, was die Wasseroberfläche in Bewegung hält. Vergleichbar mit jetzigen "Wellenbäder"
1907 Zittaus "Wohlfahrtsausschuß" plant ein Freibad, was am 26.06.1907 vom Bürgermeister Oertel eingeweiht, als Licht- und Luftbad bekannt
1908 6. Mai, Gründung des Schwimmklub "Neptun" in Zittau durch A. Schmidt, mit 26 Mitgliedern. Erster Sektionsleiter wir derDrogist M. Wagner.
1923 Zum siebenten Mal Anlauf vom Klub "Neptun" für den Bau eines Freibades
  Dank Schwimmmeister Fuhrmann werden die Hallen im Stadtbad beheizt und stehen auch im Winter zur Verfügung
1924 Bildung eines "Schwimmbad Ausschuß"
1925 27. Juni, das Schwimmbecken (100-m-Bahn) und der Sprungturm sind fertig und werden der Öffentlichkeit übergeben
1926 Mit einem Festakt und vorherigem Umzug unter Mitwirkung der Olbersdorfer "Lausitzer Wasserfreunde" und natürlich des Zittauer "Neptun" wird das Westbad eingeweiht. Die Festrede hielt Dr. Mayer aus Dresden, die Eröffnungsrede nahm Bürgermeister Zwingenberger vor
1927 Durchführung des "Sächsischen Kreisschwimmfestes"
1928 Schwimmclub "Neptun" ist mit 300 eingeschriebenen Mitgliedern einer der stärksten Zittaus
1945 Besprechung über eine Zittauer Sportgemeinschaft für alle Sportarten
1946 Gründungsversammlung des Arbeitersportvereins Zittau
  Das Stadtbad wird aufgeräumt und wieder benutzt
  FDJ-Sportgemeinschaft "Sparte Schwimmen" wird von H. Armbrust, H. Malt, E. Rönsch und K. Linke geführt
1947 Durchführung der ersten Kreismeisterschaften als "Sparte Schwimmen" der FDJ, J.v. Hemsbergen ist ein erfolgreicher Übungsleiter der Sektion
1948 Sportgemeinschaft Zittau, Sektion Schwimmen, wird gegründet. H. Armbrust als Sektionsleiter wird KFA-Vorsitzender
  Sportfeste Westbad und das Schwimmfest der Lauistz werden durchgeführt. Weitere führende Übungsleiter sind G. Vieroth, H. Neumann, K. Linke, J.v. Hemsbergen und H. Armbrust
1950 Übergang zur Reichsbahn, gestartet wird nun für "Lok" Zittau
1951 8 Schwimmer sind während der Weltfestspiele als Wasserrettungsdienst eingesetzt
1952 Übergang zur "SG Handwerk" Zittau, K. Linke wird Technischer Leiter, J.v.M. Hemsbergen und H. Armbrust verlassen Zittau arbeiten als Klubtrainer in Dresden und Magdeburg
1953 G. Vieroth übernimmt den KFA und die Sektion, D. Landrock wird Obmann Schwimmen im KFA, beide sind mit K. Linke und H. Neumann die Übungsleiter der Sektion
1954 Nochmaliger Wechsel zu "Fortschritt" Zittau
1955 4. September, die große "Halle" im Stadtbad wird nach Renovierungen mit 1-m Sprungbrett und 16,33-m-Bahn eingeweiht
1956 Endgültiger Übergang zu "Motor" Zittau
1957 H. Zinn übernimmt die Sektion
1958 Erste BSG-Meisterschaften werden als Vierkampf ausgeschrieben
1961 W. Behringen übernimmt das Stadt- Westbad als Leiter
1965 Das TZ-Schwimmen wird dem Trägerbetrieb Robur angegliedert
1970 Erstmals gewinnen Robur-Schwimmer über 100 Medaillen zur Kreis-Kinder- und Jugenspartakiade
1972 K. Müller übernimmt die Sektion
1973 Bau des Sektionsraumes im Stadtbad Zittau
1974 Für das Westbad werden 8 Schwimmleinen im VMI angefertigt
1975 G. Lichtenfels übernimmt die Sektion
1977 G. Schwertner wird TZ-Leiter
1978 Ein Teil der Leitung und der Aktiven besuchen den Schwimmländerkampf DDR - USA in Berlin
1979 Das TZ und die Sektion erhalten in der Volksschwimmhalle Hirschfelde Trainingszeiten
1980 Von der Sektion werden erstmals Betriebs- meisterschaften organisiert
1982 Zur Bezirksmeisterschaft der AK 8 gewinnen die Robur - Schwimmer 10 von 12 möglichen Titeln
1984 Auszeichnung als "Vorbildliche Sektion des DSSV"
  Der hauptamtliche Trainer C. Kind übernimmt ab August das TZ
1985 W. Gube wird TZ - Leiter, Auszeichnung als "Vorbildliche Sektion des DSSV"
1986 Die Jungen der AK 12 belegen beim Endausscheid der DDR - Staffelpokale in Berlin den 2. Platz
1987 Erneute Auszeichnung als "Vorbildliche Sektion des DSSV" und erstmals als "Vorbildlicher KFA des DSSV", in dem G. Lichtenfels den Vorsitz führt und weitere vier Mitglieder der Sektion mitarbeiten
1987 Auszeichnung als "Vorbildliche Sektion der BSG"
1988 Gewinn von 13 Hallenbezirksmeistertiteln